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Dieses Konzert markierte den Abschluss der Europa Tournee der Schweizer NEKROPOLIS, dem wir, nach Asch, wieder beiwohnen durften.
Nach dem nicht so überzeugenden Einstieg von FALLEN YGGDRASIL, die meiner Meinung nach wenig spektakulären Death Metal boten, gingen APOPHIS auf die Bühne. Die Aalener boten dann eine souveränere Version des harten Metal, der sich gut im Gehörgang festsetzte und zum Mitmachen animierte. Eine gute Leistung, die da abgeliefert wurde. Auch der Sound lies kaum zu Wünschen übrig.
Nachdem die Aalener ihre Show beendet hatten, wurde es Zeit für die Jungs aus dem Schweizer Örtchen Spiez. Mit geliehenen Instrumenten (die anderen wurden in Brünn - wie berichtet - geklaut) enterten sie die Bühne. Losgelegt wurde mit dem melodischen Black/Death-Geschoss, dass trotzdem noch genügen Härte bot - ohne Kompromisse. Wie schon in As waren die fünf Kameraden spieltechnisch sehr auf Zack. Angekommen ist diese Mischung beider Stile nicht gleich, die Reaktionen fielen verhalten aus. Gegen Mitte des Sets wurde das Publikum langsam warm und applaudierte mehr. Obwohl es verständlich gewesen wäre, dass der Band die Motivation fehlt, nachdem das ganze Equipment geklaut wurde, gingen die sechs richtig gut ab. Auf dieser Bühne war nicht viel Acting möglich, ein kleiner Club eben.
Plötzlich taumelte Sänger Marc nach hinten und hielt sich den Kopf. Man sah etwas Blut. Er hatte sich beim Moshen sich den Kopf an Reto's Bass aufgeschlagen. Trotzdem ging er nach kurzer Regeneration wieder in die Vollen. Songs wie „One Day In Hell", „Nocturnos Aeturnus" oder „Heretic" wurden ohne Mankos durchgezockt. Eine richtig gute, energiegeladene Show ging dem Ende zu. Marcel und Co. Boten wieder eine gute Unterhaltung im extremen Bereich. Man kann gespannt sein auf neue Werke. df
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