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An diesem Abend sollten die legendären MORBID ANGEL die Alte Spinnerei in Glauchau zerlegen.
Doch zunächst begannen die brasilianische Todesmörtler von KRISIUN ihr Set, gegen 21.00 wurde die Bühne dann geentert.
Und die Jungs machten von Anfang keine Gefangenen. Wer sich versuchte, dieser Soundwalze entgegen zu stellen, wurde gnadenlos darunter begraben. Technisch sehr gekonnt und mit einer Wahnsinnsgeschwindigkeit zockten sich die Drei durch ihr gut 30 - minütiges Set.
Wenn man sich die Musiker so anschaute, bekam man beinahe Schwindelanfälle. Fazit: Geiler, genial gespielter Todesstoff. Bei der Ansage einer der letzten Songs dieses Abend erwähnte der Sänger und Gitarrist der Brasilianer, das man die Bühne nun gleich freimache “for the mighty Morbid Angel”.
Und “mighty” wurde die Band um Mastermind Trey Azagthoth dann auch begrüßt. Neben ihm hatte sich Steve Tucker in der Mitte der Bühne aufgebaut, der Bass und Gesang übenahm.
Auch dieses Set begann vielversprechend, die vier hämmerten sich gekonnt durch die Songs. Man sah, warum der MORBID ANGEL - Chefdenker in die Hall of Fame der besten Gitarristen der Welt aufgenommen wurde. Im Verlaufe des Sets, allerdings, bemerkte man, dass keinerlei Ansagen gemacht wurden. Erst kurz vor Schluss warf Mr. Tucker, drei oder vier mickrigen Ansagen in die Meute, die trotz allem tobte. Das konnte und wollte man so nicht stehen lassen. Vor allem nicht für eine Band wie MORBID ANGEL. Dem war aber leider so. Noch mehr getrübt wurde der Auftritt von den unermüdlichen Hardcore-Stagedivern, bei denen die Security am Schluss immer härter zupacken musste, damit die Leute den Musikern nicht in die Instrumente fielen.
Jedoch fanden KRISIUN durch ihre Power und ihre Fannähe mehr Zuspruch beim Autor dieses Artikel.
MORBID ANGEL haben einen passenden Spruch auf einem ihrer Shirts EXTREME MUSIC FOR EXTREME PEOPLE. Soviel zum Motto des trotz allem gelungenen Death Metal Abends. df
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