Black Press - Online Magazin

Insision – Revealed and Worshipped – Death Metal

 

Hier kommt auf Wicked World ein Hammer an einem Death Metal Album. Keine Kompromisse, keine Gefangenen. Insision braten dich an die Wand. Der Scream am Anfang der Platte geht durch Mark und Bein. Danach grunzt und gurgelt sich Frontsau Carl Birath so tief durch die 11 Songs, dass es ein wahre Freude ist. Hier wird auch nicht in irgendeiner Weise zu sehr technisch gespielt, sondern die Schweden ballern uns direkten “Voll-auf-die-Zwölf” – Stoff um die Ohren. So muss das sein. Die Grunts, die streckenweise mit Screams unterlegt sind, ganz so wie es DEICIDE auf dem letzten Album handhabten, sind besonders lecker. Teilweise erinnert mich persönlich das Gegurgel entfernt an Glen Benton, auf der anderen Seite wieder an Chris Barnes und George Fisher. Song 4 ist ein Intermezzo mit einem geflüstert-gequältem Part, der arg an einen sterbenden Dämon denn an einen Menschen erinnert. GEIL! Es wechseln sich High Speed Songs in Vollendung mit Groovenden Mid-Tempo-Hymnen ab. Allerdings haben die Schweden auch Tempiwechsel in den Songs sauber verarbeitet. Da wird der Mittelteil schon mal zum groovenden Walzmonster. Aus dem Weg! Die Drums sind sehr gut gespielt, solide Gitarrenarbeit wird auch geliefert. Diese legen sich tief und bedrohlich über die Drums. Diverse Gitarrenläufe werden als kranke Solis ausgelegt. Auch der Bass weis zusammen mit den Drums als Ryhtmussektion zu besgeistern. Alles in allem erwartet uns hier ein Stück Todesstoff mit Florida-Prägung. Es bleibt als allgemeines Fazit zu sagen: Geile Arbeit, die die Schweden da abgeliefert haben. Nicht mehr, nicht weniger. df

www.insision.com